Artur Doppelmayr Todesanzeige

Artur Doppelmayr Todesanzeige
Artur Doppelmayr Todesanzeige

Artur Doppelmayr Todesanzeige | Artur Doppelmayr war ein österreichischer Unternehmer und Pionier der Bergbahnbranche. Artur Doppelmayr, ein Pionier der Seilbahnentwicklung in Vorarlberg, starb am 12. Mai in Kärnten, wo er auch beigesetzt wurde.

Der Tod des 94-jährigen Mannes in Vorarlberg wurde erst fünf Tage nach seinem Tod bekannt. Die ohrenbetäubende Stille markiert das tragische Ende einer Familienfehde, die seit der Wende zum 21.

Als traditioneller Patriarch hat Artur Doppelmayr die Seilbahnfertigung seiner Familie zu einem Weltklasse-Hersteller von Hochgeschwindigkeits-Seilbahnen gemacht. Nach dem Eigentumsübergang auf Sohn Michael im Jahr 1992 wurde der Senior-Vorsitzende des Aufsichtsrats bestellt.

Er begann sich schnell den kommerziellen Strategien seines Nachfolgers zu widersetzen. Artur Doppelmayr musste sein Aufsichtsratsmandat 2001 niederlegen, blieb aber bis zu seinem Tod 2005 mit zehn Prozent am Unternehmen beteiligt.

Er starb am 12. Mai im Alter von 95 Jahren, wie aus einem Artikel der “Vorarlberger Nachrichten” hervorgeht, der auf eine APA-Anfrage der Seilbahngesellschaft Doppelmayr hin veröffentlicht wurde.

Artur Doppelmayr hat aus dem 1892 gegründeten Familienunternehmen eine Weltmarke gemacht. Zur Jahrtausendwende gab es jedoch eine Kluft zwischen seinem Sohn Michael und seinem Unternehmen.

Ein erstes Kurzstatement des Unternehmens würdigte nicht nur den Industriepionier Artur Doppelmayr, der großen Wert auf die technische Weiterentwicklung der Produkte gelegt hatte, sondern drückte auch den Wunsch aus, in andere Märkte zu expandieren.

Die Betonung wurde auf sein “sehr geselliges Verhältnis zu seinen Mitarbeitern” gelegt und nicht auf seine beruflichen Leistungen.Artur Doppelmayr wurde am 16. September 1922 im bayerischen Dornbirn geboren.

Nach Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft schloss er 1954 das Studium zum Wirtschaftsingenieur an der Technischen Universität Graz ab. Im Herbst 1955 trat er in das von seinem Großvater Konrad gegründete Familienunternehmen ein, das seit 1910 im Aufzugsgeschäft tätig war und bei der Firmengründung 1937 in Zürs am Arlberg den ersten Schlepplift der Welt gebaut hatte.

Doppelmayr kümmerte sich vor allem um Vertriebs- und Marketinganliegen und war versiert in der Rekrutierung von qualifiziertem Personal für den Aufbau und Betrieb der Finanzabteilung.

Artur Doppelmayr erhielt 1954 sein Diplom als Diplom-Ingenieur an der Technischen Universität Graz. 1967 wurde er zum Geschäftsführer der Firma Konrad Doppelmayr & Sohn befördert.

Er baute das Vorarlberger Seilbahnunternehmen, das sein Großvater Konrad Doppelmayr 1893 gegründet hatte, weiter aus und erhob es zum Weltmarktführer. 1973 stellte er den Bau der ersten kuppelbaren Gondelbahn fertig.

1994 wurde er in den Verwaltungsrat der Doppelmayr Holding berufen. Neben seinen Leistungen als Unternehmer gilt Doppelmayr als Pionier und Vorbild bei der Globalisierung von Industrieunternehmen.

Nach der Nachfolge seines ältesten Sohnes Michael an der Spitze von Doppelmayr Anfang 1992 wechselte der Senior Executive 1994 in den Aufsichtsrat der Doppelmayr Holding, wo er zum Aufsichtsratsvorsitzenden aufstieg und seine akademische Laufbahn wieder aufnahm .

Er promovierte 1997 im Alter von 75 Jahren an der TU Graz in Technik mit einer damals verfassten Dissertation über Einseilumlaufgondeln. Nur wenige Jahre später, nach dem Tod des Vaters, wurde die Familie geteilt.

Am 7. August 2001 wurde Doppelmayr laut Artur Doppelmayr “mit Zustimmung meines Sohnes aus dem Aufsichtsrat und damit aus dem Unternehmen entlassen”, wie er selbst ausgestrahlt hatte.

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat die Entlassung in jüngster Instanz bestätigt. Bis zum Spielende war Artur Doppelmayr mit zehn Prozent an der Holding beteiligt.

Artur Doppelmayr Todesanzeige
Artur Doppelmayr Todesanzeige

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *