Rolf Ludwig Todesursache

Rolf Ludwig Todesursache
Rolf Ludwig Todesursache

Rolf Ludwig Todesursache | Rolf Ludwig war ein deutscher Schauspieler, der in mehreren Filmen auftrat. Er war einer der bekanntesten und vielseitigsten Schauspieler der ehemaligen DDR. Wie ein Reporter der Tagesschau beschrieb, ist er „der Spötter der großen Berliner Theaterbühnen“.

Diesem Geständnis folgte der Schauspieler Rolf Ludwig, der dies trotz einer schweren Krankheit unerschrocken und unerschrocken tat. Comedy-Darsteller mit Körper und Geist, verwandelte er die überschwängliche Jugend in eine feierliche, aber kontemplative Haltung.

Anmutige Spiegelhaltung: zu einer Menschheit, die um alles Widerspenstige weiß und es mit einem Grinsen dem Verhängnis des Bösen entzieht.

Nach Jahren voller persönlicher Tragödien, Krankheiten und Eingriffe verstarb Rolf Ludwig trotz seiner Bemühungen im Alter von 73 Jahren in seiner Berliner Wohnung.

Für ihn war jeder Auftritt an seinem Lieblingstheater, dem Deutschen Theater, ein Erfolg – und der Knecht Mitteldorf aus Hauptmanns “Biberpelz”, der hinterlistig idiotisch und fast gespenstisch verzückt auf der Bühne stand, verabschiedete sich erst vor sechs Wochen von der Bühne.

Durch den Tod von Rolf Ludwig hat das Deutsche Theater in Berlin, wie auch das deutsche Theater insgesamt, finanziell gelitten.

Nicht nur, dass dieser Schauspieler völlig in die Rollen eingetaucht war, die er auf der Bühne spielte. Außerdem erlaubte er im Privaten keine Distanz zwischen Künstlern und ihrem Publikum; er genoss die Feste und Gespräche und vernachlässigte seine Gesundheit nicht.

Außerdem war er praktisch immer glücklich selbstbewusst, aber nie nur oberflächlich amüsant oder blind gegenüber den Gefühlen anderer. Solange Rolf Ludwig amüsant und voller witziger Frechheit war, konnte man sich auch viel Dummheit leisten.

Die Radebeuler Theatergruppe Heiterer Blick engagierte Ludwig nach dem Zweiten Weltkrieg für ihre Inszenierungen. 1947 sang er für eine Rolle in einer Dresdner Theaterproduktion vor. Er sprang aus einem Fenster, um seine Athletik zu demonstrieren.

Er hingegen habe nicht bemerkt, dass er nicht in einem Raum im Erdgeschoss, sondern im ersten Stock des Gebäudes vorsinge. Er erlitt bei diesem Sprung eine Armverletzung.

Rolf Ludwig Todesursache

Wegen seines intensiven körperlichen Einsatzes wurde er auf der Stelle eingestellt: Der Manager Erich Ponto lehnte sich aus dem Fenster und verkündete: “Junger Mann, Sie sind eingestellt.”

Am Staatstheater Dresden wirkte er in nahezu allen aufgeführten Produktionen in unterschiedlichen Rollen mit. Ludwig hingegen legte den Grundstein seiner glanzvollen Karriere an der Berliner Volksbühne, wo er von Mitte der 1950er bis Anfang der 1960er Jahre in verschiedenen Rollen auftrat, darunter Truffaldino in Carlo Goldonis Diener zweier Herren.

Später trat er dem Ensemble des Deutschen Theaters in Berlin bei, wo er bis in die 1990er Jahre blieb. Er trat in fast allen Hauptproduktionen des Deutschen Theaters auf, oft in Zusammenarbeit mit Klaus Piontek.

Im Laufe von 16 Jahren trat er 580 Mal als „Der Drache“ in Benno Bessons szenischer Inszenierung des gleichnamigen Dramas von Jewgeni Schwarz auf.

Rolf Ludwig, ein bekannter Schauspieler, erlitt im November 1993 einen Herzinfarkt. Im Frühjahr 1994 musste er sich einer Herzoperation unterziehen, um sein Leben zu retten. Anschließend wurde er in kritischem Zustand auf die Intensivstation eingeliefert.

Doch der ehemals bekannte Trinker und Raucher ist wieder an die Spitze gestiegen. Ruhe und Frieden fand er in seiner Fischerhütte auf der Insel Usedom.

In der vergangenen Spielzeit kehrte er auf die Bühne des Deutschen Nationaltheaters zurück, um als Anwalt im Gerichtssaal in Hauptmanns „Biberpelz“ und als tyrannischer Richter in Hofmannsthals „Der Turm“ aufzutreten. Er feiert heute seinen 70. Geburtstag. Und wir gratulieren allen Verehrerinnen und Verehrern ganz herzlich.

Egon Günther war ein häufiger Mitarbeiter von Ludwig, und unter seiner Regie trat er in der Becher-Adaption Farewell (1968) auf, in der Ludwig einen deutschnationalen Vater porträtiert, der als Staatsanwalt arbeitet.

Ludwig spielte 1972 die Rolle des Hrdlitschka in dem Film Der Dritte, in dem er ein mitfühlender, aber ruhiger Typ war, der mit Jutta Hoffmann ein Haus teilte.

In dem Film Lotte in Weimar (1975), der auf dem Roman von Thomas Mann basiert, spielte er mit großem Erfolg die Rolle des Kellners Mager vom Hotel zum Elephanten.

Die Rolle eines Schauspielers, der bei der Niederschlagung des Prager Frühlings von der Bühne geht, spielte er 1991 im Film Stone. In Italien wurde er für seine Bemühungen mit dem Fellini-Preis ausgezeichnet.

Noch Ende der 1990er Jahre war der Schauspieler Ludwig als Charakterdarsteller in Filmen und Fernsehsendungen gefragt. In der Erich-Loest-Verfilmung der Nikolaikirche spielte er den Pfarrer Reichenbork, der 1995 veröffentlicht wurde. 1997 trat er im Fernsehfilm Winterkind in der Rolle des Jonathan auf, was seine letzte Filmrolle war.

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