Hans Scheibner Todesursache

Hans Scheibner Todesursache
Hans Scheibner Todesursache

Hans Scheibner Todesursache | Hans Scheibner war ein deutscher Satiriker, Liedermacher und Kabarettist.Hans Scheibner hatte sich zeitlebens einen Ruf als begabter Künstler erarbeitet. Unter anderem war er in der Unterhaltungsindustrie als Gitarrist, Satiriker und Kabarettist tätig. Er war 85 Jahre alt, als er kürzlich starb.

Bereits in den 1950er Jahren machte sich Hans Scheibner auf den Weg in die Welt des Theaters. Danach trat er als Satiriker, in verschiedenen TV-Formen und als Musiker auf.

Seit heute Abend, Mittwoch, ist allgemein bekannt geworden, dass der Künstler weg ist. Seine Familie, die mit der Deutschen Presse-Agentur sprach, hat diese Informationen bestätigt.

Infolgedessen verstarb er am vergangenen Montag im Alter von 85 Jahren nach kurzer, aber schrecklicher Krankheit, während er von seiner Familie begleitet wurde.

Nach relativ kurzer, aber lebensbedrohlicher Krankheit ist Scheibner am Montag im Alter von 85 Jahren verstorben, teilte seine Familie am Mittwochabend in Hamburg mit. In der berüchtigten „Hamburger Szene“ der 1970er-Jahre genoss der blasphemische Dichter die Zeit seines Lebens.

In der Atmosphäre der Musikkneipe „Onkel Po“ komponierte er Lieder für Meyers Dampfkapelle, sorgte mit seinem Lied „Ich stehe gern am Fließband“ für Furore und veröffentlichte Gedichtbände.

Mit Scheibners Text zum Schlager „Schmidtchen Schleicher“ gelang Nico Haak im Jahr 1976 ein Top-10-Triumph. Bereits zwei Jahre zuvor hatte der Autor den Song „Hamburg 75“ für Gottfried und Lonzo, zwei der Helden, komponiert der “Rentnerband”.

Nicht nur in Brokdorf, sondern in ganz Deutschland machte die Anti-Atom-Kampagne das Lied „Achterndiek“, den Titeltrack von Scheibners Album, populär.

Allerdings waren die Künstler selbst für zahlreiche berufliche Rückschläge verantwortlich. So verglich er 1985 in der NDR-Gesprächssendung Soldaten mit Mördern, was dazu führte, dass er für längere Zeit “schummeln” aus der Luft geworfen wurde.

Der Satiriker, der auch gerne Alltags- und Zwischenmenschliches auf den Punkt brachte, wirkte bei Linken oft zu konservativ, bei Rechten zu links.

Durch die Lektüre einer Vielzahl von Autoren, von Sokrates und Platon bis zu Lessing und Kierkegaard, artikulierte Scheibner, dass er ein “humanistisches Menschenbild” entwickelt hatte.

1974 schrieb Scheibner für Gottfried & Lonzo, zwei weitere Protagonisten der Rentnerband, den Text zum Erfolgssong „Hamburg ’75“. In dem Lied blicken Gottfried & Lonzo als zukünftige Bewohner eines Altersheims wehmütig auf ihre Blütezeit zurück.

https://www.youtube.com/watch?v=DP1kCirWir8
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Scheibner schrieb den Songtext für Gottfried & Lonzo. Darüber hinaus feierte Scheibner Erfolge mit der Aufnahme seines Songs „Ich stehe gerne am Fließband“, die er in Zusammenarbeit mit Meyers Dampfkapelle realisierte.

Als Anzeigentexter war er auch für die Kreation des bekannten Energiewerbespruchs „Ich bin zwei Öltanks“ verantwortlich. Scheibner war Autor des deutschen Liedtextes zu dem Lied „Schmidtchen Schleicher“, mit dem Nico Haak 1976 in Deutschland zu einem Top-10-Hit wurde.

Die Anthologie humorvoller Kurzgeschichten über das alltägliche Leben wurde von Scheibner im Jahr 1977 zusammengestellt. In dem Tal, wo die Laufbänder davor stehen, regiert Spott, zusätzlich zu einer weiteren Sammlung obszöner Poesie.

Danach trat Scheibner als Kabarettist in ganz Deutschland auf und begann als Kolumnist täglich für die Hamburger Morgenpost zu schreiben.

1991, als der Aufruhr um das „Soldaten sind Killer-Zitat“ abgeebbt war, konnte Scheibner seinen fünfminütigen humorvollen Beitrag mit dem Titel „Fünf vor Diskussion“ im NDR-Regionalprogramm vor der NDR-Talkshow halten.

Nachdem er sechs Jahre lang täglich eine Kolumne für die Hamburger Morgenpost geschrieben hatte, insgesamt 2000 Kolumnen, kam es hier erneut zu Unruhen wegen einer Satire auf die offenkundige Sympathie Hamburger Polizisten für die neonazistische Subkultur.

Scheibners Weigerung, den Text auszutauschen, führte zu seiner Entlassung aus dem Unternehmen. Während dieser Zeit war Gerd Schulte-Hillen als Verlagsleiter tätig.

Hans Scheibner wurde 2010 mit der Biermann-Ratjen-Medaille [6] geehrt, die ihm vom Hamburger Senat verliehen wurde.

Unter dem Einfluss der Bankenskandale und der Finanzkrise komponierte er 2012 die satirische Komödie „Die Geiselnahme“.

Die Uraufführung des Stücks fand am 30. Juni 2013 an den Hamburger Kammerspielen statt. Regie führte Hanns Christian Müller, die Hauptrollen übernahmen Alexandra Kamp und Tim Grobe.
Scheibner lebte mit seiner zweiten Frau Petra Verena Milchert in Hamburg-Ohlstedt

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