Gerd Glaeske Verstorben

Gerd Glaeske Verstorben
Gerd Glaeske Verstorben

Gerd Glaeske Verstorben | Gerd Glaeske war ein bekannter Gesundheitsforscher und Apotheker in Deutschland.Der Tod von Professor Gerd Glaeske ist bestätigt, und auch Gesundheitsminister Lauterbach bekundet via Twitter sein Beileid. Glaeskes Alter wurde mit 77 Jahren angegeben.

Die Universität Bremen trauert um den Gesundheitswissenschaftler Gerd Glaeske. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist vom Tod des Bremer Professors betroffen.

Am Dienstagabend lobte Lauterbach Glaeske auf Twitter als „Pionier der Arzneimittelsicherheitsforschung“. Der SPD-Minister betrachtete den verstorbenen Bremer als „Persönlichkeit und Wissenschaftler“ und schätzte Glaeskes Verdienste.

Darüber hinaus sprach der Gesundheitsminister Glaeskes Familie und Freunden sein Mitgefühl aus, nachdem er von ihrem Tod erfahren hatte.

Wie das Hochschulbüro Glaeske am Dienstag mitteilte, ist der Bremer Pharmakologe Glaeske am vergangenen Freitag nach langem Krankheitsverlauf verstorben. Die Todesnachricht wurde zunächst auf der Website „Buten und binnen“ veröffentlicht.

Seit 1996 ist der Diplom-Pharmologe Professor für Arzneimittelversorgungsforschung an der Universität Bremen. Seit 2017 leitet er zudem die im Forschungszentrum für Ungleichheit und Sozialpolitik angesiedelte Einrichtung „Longer Better Living“.

In den Jahren 2003 bis 2010 war Glaeske als Mitglied im Beirat zur Begutachtung der Entwicklungen im Gesundheitswesen tätig. Eines seiner jüngsten wissenschaftlichen Interessen war die Bestimmung, ob Opiate süchtig machen oder nicht.

In der Zeit der Corona-Pandemie hat die Forscherin zusammen mit einer Reihe anderer Fachleute aus dem medizinischen und akademischen Studienbereich eine Reihe von Forschungsarbeiten erstellt.

Darin hatten sie unter anderem Statistiken zur Klinikauslastung kritisiert und gefordert, neben Virologen auch andere wissenschaftliche Experten an der Entwicklung von Notfallplänen zu beteiligen.

Darüber hinaus hatten sie die Einbeziehung weiterer wissenschaftlicher Experten in die Entwicklung von Notfallplänen gefordert.

Seine umfangreiche Arbeit konzentrierte sich auf die Drogenpolitik sowie die Reinheit der verfügbaren Drogenversorgung. So war Glaeske beispielsweise maßgeblich an der Herausgabe des Nachschlagewerks „Bittere Pillen“ beteiligt.

Auch für das „Arzneimittelhandbuch“ der Stiftung Warentest hat er konsequent mitgearbeitet und den jährlichen Arzneimittelbericht der Barmer Krankenkasse bis zum Jahr 2015 herausgegeben.

Glaeske hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie mit einigen kritischen Äußerungen geäußert des politischen Krisenmanagements. Eine dieser Aussagen fand Eingang in ein umstrittenes Thesenpapier, für das Glaeske selbst heftig kritisiert wurde.

Gerd Glaeske Verstorben

Er war ein Pharmakritiker und Drogenexperte, der in Fernsehtalkshows, Ratgebersendungen und Interviews auftrat. Dadurch wurde er einem breiteren Publikum bekannt. Glaeske machte ergänzende Anmerkungen zur Beratungsqualität der Apotheken sowie deren Arzneimittelauswahl.

Die Glaubwürdigkeit des Gesundheitswissenschaftlers wurde sogar von den Medizinern, mit denen er zusammenarbeitete, aufgrund seiner bissigen Äußerungen in Frage gestellt.

Glaeske war auch in der Gesundheitspolitik sehr aktiv und wurde in politischen Kreisen als unverzichtbarer Drogenspezialist anerkannt.

So arbeitete er 2002 gemeinsam mit dem SPD-Politiker Karl Lauterbach, dem Gesundheitsökonomen Jürgen Wasem und dem ehemaligen AOK-Chef Christopher Hermann an einem Positionspapier zur Gesundheitsreform in einem Expertengremium, das Reformvorschläge erarbeiten sollte.

Bis 2015 war er verantwortlich für die Herausgabe des jährlichen Arzneimittelreports der Barmer Ersatzkasse. Das Nachschlagewerk Bittere Pillen zählt seit seiner Gründung Glaeske zu seinen Mitwirkenden.

Im Jahr 2009 war er für die wissenschaftliche Bewertung der Medikamente und die Beratung des Dokuments verantwortlich. Er war der letzte, der sich das Arzneimittelhandbuch der Stiftung Warentest vor seiner Veröffentlichung angesehen hat.

Glaeske war von 2003 bis 2010 Mitglied des Beirats zur Begutachtung der Entwicklungen im Gesundheitswesen und hatte diese Funktion über den gesamten Zeitraum inne.

Durch Interviews und Äußerungen zu Gesundheits- und insbesondere Drogenthemen, die gesendet oder in den Medien veröffentlicht wurden, hat Glaeske ein breites Publikum erreicht. Glaeske ist wissenschaftliche Leiterin der Zeitschrift „Langer Better Leben“.

Institut seit dem Jahr 2017. Die Universität Bremen und die Krankenkasse BKK24 sind die Träger dieses Instituts, das sich Fragen der Prävention und Förderung einer gesunden Lebensweise widmet.

Glaeske war einer der Verfasser eines umstrittenen Positionspapiers, das im Mai 2021 veröffentlicht wurde. Die Studie behauptet, dass Zahlen zur Verwertung vorliegen

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