Kurt Sowinetz Todesursache

Kurt Sowinetz Todesursache | Kurt Sowinetz war ein österreichischer Volksschauspieler.In einem Abschied würdigt der ORF den verstorbenen Komiker Kurt Sobotka.

Kurt Sowinetz Todesursache
Kurt Sowinetz Todesursache

Am 17. September ehrt das Fernsehen einen Publikumsliebling, der im Alter von 87 Jahren verstorben ist; O1 ändert auch seine Programmierung.

Der ORF zollt dem am Freitag verstorbenen Josefstadt-Ehrenmitglied Kurt Sobotka Respekt: ​​Neben Nachrufen in den Kulturformaten, Sobotkas und Dagmar Kollers 2010er Chat “Hallo, wie geht’s?” wurde wiederholt. ORF 3 stellt den Publikumsliebling um 15.30 Uhr ins Zentrum der Reihe „Theater- und TV-Legenden“.

Auch das Radio zollte dem 87-jährigen Schauspieler und Humoristen Respekt. In der Reihe „Menschenbilder“ zeigt O1 am 17. September um 14:05 Uhr ein Porträt des vielseitigen Künstlers.

Eine Woche später, am 24. September, wird dem ikonischen Guglhupf-Radioformat gedacht, für das Sobotka mitverantwortlich war.

Nach Heinz Conrads und Günther Schifter widmet sich die ORF III-Reihe „ORF-Legenden“ nun zwei weiteren österreichischen Nachkriegsfiguren: Samstag, 13 Vergiss nicht, es dir zu sagen…“ beleuchtet das turbulente Leben des Schauspielers und rastlosen Kritikers.

Am Samstag, 20. Dezember, um 21.50 Uhr, eine Woche später, erinnern Angehörige und Freunde endlich an den Humoristen und Schauspieler in “Kurt Sowinetz – ‘Bei Regen und Wind'”.

Anlässlich des 95. Geburtstags von Fritz Muliar, den er im Dezember gefeiert hätte, wenn er gelebt hätte, beleuchtet die Dokumentation von Silvia Heimader und Kurt Schmutzer die prägenden Stationen seines Lebens.

Der jugendliche Schauspieler wurde 1940 in den Krieg eingezogen, landete jedoch wegen Äußerungen, die “die Kräfte des Militärs zerstörten”, im Wehrmachtsgefängnis und überlebte harte Arbeit und das dortige Nazi-Strafbataillon.

Seine Auftritte am Raimundtheater, Volkstheater, Josefstadt und Burgtheater beförderten Fritz Muliar in die Spitzengruppe der regionalen Theatergrößen.

Kurt Sowinetz Todesursache
Kurt Sowinetz Todesursache

Neben diversen Rollen auf der Bühne führten seine Arbeit in Werbung, Funk und Fernsehen sowie sein Engagement für die Sozialdemokratie zu seiner medialen Präsenz.

Im Mai 1955, zwei Tage nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages, heiratete Fritz Muliar seine zweite Frau, Franziska Kalmar: „Österreich ist frei, aber ich werde es nie sein. Beides macht mich zufrieden“, kommentierte er damals.

Gemeinsam mit seiner Frau, die als erste Fernsehmoderatorin in die ORF-Geschichte einging, wurde Muliar zum Pionier des Fernsehens in Österreich:

Als Schläger, guter Soldat Schwejk oder Erzähler jüdischen Humors prägte er sich in die Köpfe der Österreicher und Österreicher ein Deutsche Fernsehzuschauer. Fritz Muliar hatte das Glück, bis an sein Lebensende aufzutreten; Er starb 2009 im Alter von 89 Jahren.

Kurt Sowinetz sollte in der allerersten Reihe der österreichischen Schauspieler stehen: Vom Volkstheater über die Josefstadt bis zum Burgtheater trat er auf den renommiertesten österreichischen Bühnen auf und erhielt durchweg positive Kritiken für seine Rollen.

Große Bekanntheit erlangte Sowinetz 1976 mit dem Wiener Lied „Alle Menschen san ma zwider“, einer humorvollen Neuinterpretation von Friedrich Schillers „Ode an die Freude“.

Für seine satirisch-kritische Darstellung Wiens und seiner Bewohner wurde ihm schließlich der Nestroy-Ring verliehen. Nach seinem Tod im Jahr 1991 verschwanden die Erinnerungen an ihn jedoch schnell.

Kurt Sowinetz Todesursache

In der Dokumentation von Robert Tauber sprechen Inge Sowinetz, die Frau von Kurt Sowinetz, und Dunja Sowinetz, seine Tochter und Burgschauspielerin, über das Leben des vergessenen Künstlers.

Sein enger Freund und Schauspielkollege Heinz Marecek erinnert sich im renommierten „18er“, wie die langjährige Freundschaft bei einer Flasche Rotwein und einer Schachtel Zigaretten in einer von Sowinetz selbst gewählten fensterlosen Garderobe im Theater Josefstadt begann.

Dieser ORF III-Hausfilm zeigt nie zuvor gezeigtes Archivmaterial und bietet einen frischen Blick auf das Leben dieser „ORF-Legende“.

1955 wurde ihm von Günther Haenel, einem Regisseur am Wiener Volkstheater unter der Leitung von Leon Epp, die Hauptrolle in dem damals populären Drama Der Regenmacher von Nathan Richard Nash angeboten.

Seitdem arbeitet er vornehmlich an Wiens Bühnen, zunächst am Volkstheater, dann am Theater in der Josefstadt. Ab 1976 trat er dem Ensemble des Burgtheaters bei.

Außerdem trat er immer wieder in Filmen und im Fernsehen auf.Bekannt wurde Sowinetz auch als Sängerin und als Rezitatorin von Auszügen aus Wolfgang Teuschls Übersetzung des Neuen Testaments ins Wienerische, die 1971 auf einer LP und einer Single mit dem Titel Da Jesus und veröffentlicht wurde seine Hawara.

Außerdem schuf er mit Helmut Qualtinger und Walter Kohut ein beliebtes Kabarett-Trio, in dem er für die melancholischen Passagen mit subtilen Untertönen verantwortlich war.

Seine Tochter Dunja ist ebenfalls Schauspielerin und trat am Wiener Burgtheater auf. Resetarits schickte sein Alter Ego Kurt Ostbahn im Dezember 2003 in den “Ruhestand”. Resetarits kehrte mit Trost und Rat bei Willi Resetarits im Oktober 2006 zu Radio Wien zurück. 2007 wurde die prog

Ramme wurde fast jeden Sonntag zwischen 13:00 und 14:00 Uhr ausgestrahlt. Die letzte und 200.Übertragung erfolgte Ende Juni 2012.

2013 Resetarits mit den StubnbluesResetarits war bis zuletzt musikalisch tätig. Darunter die Stubnblues-Mischung aus deutschen und kroatischen Volksliedern, englischsprachigem Blues und Rhythm ‘n’ Blues, Wienerliedern und vertonten Gedichten von HC Artmann und Karl Farkas.

Im Projekt Gershwin on a String hat er mit Tini Kainrath und dem Streichquartett StringFizz zusammengearbeitet, um die Melodien von George Gershwin zu interpretieren.

Die Worte werden teilweise im englischen Original und teilweise im Wiener Dialekt gesungen. Texte von Jura Soyfer und HC Artmann wurden 2008 vertont und unter dem Titel Abendlieder auf CD und in Konzerten veröffentlicht.

2009 erschien das mit Ernst Molden aufgenommene Album sans di. Für Resetarits komponierte Molden Hammerschmidgassn, sein erstes Lied in Wiener Mundart.

Resetarits schlossen sich der „Vierergruppe“ Molden, Resetarits, Soyka und Wirth an, die sich einer „emotionalen und poetischen Bestandsaufnahme Wiens“ widmeten.

Resetarits engagierte sich in der Politik und war Mitbegründer der Organisationen Asyl in Not und SOS Mitmensch. Außerdem gründete er das Integrationshaus Wien, dessen Ehrenvorsitzender er war. Er wurde wegen Kriegsdienstverweigerung zu einer Strafe verurteilt.

Kurt Sowinetz Todesursache
Kurt Sowinetz Todesursache

Seit 2015 gehört Resetarits dem Universitätsrat der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien an.Seine Beisetzung befindet sich auf dem Wiener Doblinger Friedhof (. 2008 wurde die Sowinetzgasse in Wien- Floridsdorf nach ihm benannt.

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